Impuls für euren Alltag
Der 5-Minuten-Check-in
Ein kleines wöchentliches Ritual mit drei festen Fragen. Es gibt Wertschätzung und unerfüllten Wünschen einen Platz, bevor sie sich im Alltag aufstauen.
So geht's
Fester Termin
Sucht euch einen wiederkehrenden Moment – zum Beispiel Sonntagabend, wenn es ruhig ist. Handys dürfen für diese Minuten in ein anderes Zimmer.
Abwechselnd
Eine Person beantwortet alle drei Fragen, die andere hört nur zu. Danach wird getauscht.
Zuhören heißt: nur zuhören
Nicht unterbrechen, nicht rechtfertigen, nichts lösen wollen. Das fällt manchmal schwer – und genau darin liegt die Übung.
Danke statt Antwort
Auf das Gehörte müsst ihr nicht sofort antworten. Ein einfaches „Danke, dass du das gesagt hast“ kann für diesen Moment genügen.
Kurz halten
Fünf Minuten reichen. Lieber regelmäßig kurz als selten sehr lang.
Die drei Fragen
„Was hat mir diese Woche mit dir gutgetan?“
„Wo habe ich mich allein gefühlt – und was hätte mir geholfen?“
„Worauf freue ich mich in der nächsten Woche mit dir?“
Warum gerade diese drei?
Die erste Frage lenkt den Blick auf das Gute – auf das, was im Alltag schnell selbstverständlich wird. Die zweite gibt dem Schwierigen einen Rahmen: Sie spricht vom eigenen Erleben und von einem Wunsch, statt den anderen anzugreifen. Die dritte richtet den Blick gemeinsam nach vorn.
Wenn es schwerfällt
Manche Wochen sind so verfahren, dass schon ein kurzer Check-in im Streit endet. Das ist ein Hinweis darauf, dass gerade mehr Raum nötig sein kann, als fünf Minuten geben können.
Ihr möchtet nicht allein im Kreis drehen?
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